Longboard Riserpads
Riserpads ist eine Zusatzkomponente, die du für dein Longboard nicht zwingend benötigst, welches aber einige Vorteile hat. Es handelt sich um dünne Platten aus Gummi oder Plastik, die in verschiedenen Härten und Höhen erhältlich sind. Sie werden zwischen dem Deck und der Baseplatte montiert und erhöhen dadurch den Abstand vom Deck zum Boden.
Doch wozu sind Riserpads eigentlich gut?
Grundsätzlich federn sie Sprünge ab und entlasten die Achsen und das Deck. Die zwei verschiedenen Arten der Riserrpads haben dabei geringfügig unterschiedliche Funktionen. Die Riserpads aus Plastik können die sogenannten „Wheelbites“ verhindern, indem sie den Abstand vergrößern. Dass heißt es gibt keine plötzlichen Stopps mehr, weil die Rollen in den Kurven an der Unterseite des Decks schleifen. Die Riserpads aus Gummi verhindern ebenfalls „Wheelbites“ und entlasten die Achsen, da sie harte Stöße absorbieren. Besonders weiche Gummi-Riserpads können zudem durch starke Vibration eine Lockerung der Schrauben verhindern. Es sind insgesamt höhere Sprünge und ein weicheres Landen möglich.
Zusätzlich gibt es auch noch Winkelpads, die das Lenkverhalten verbessern. Es wird der Winkel, mit der die Achse am Board befestigt wird, verändert. Ist die Achse weiter nach Vorne gerichtet, wird das Lenken einfacher.
Allerdings solltest du darauf achten, dass das Brett nicht zu hoch durch die Riserpads ist. Denn je höher das Deck über dem Boden ist, desto stärker musst du das Standbein beim Pushen anwinkeln, was irgendwann unangenehm werden könnte. Die Größe der Riserpads für euer Board kommt auf die Härte der Lenkgummis und vor allem auf die Durchmesser der Rollen an. Für Longboards sind eher dicke Riser geeignet.





